Entwicklung statt Stillstand

21.02.2012 12:56

Am 11. März Ja zur Gestaltungsvorlage

Die Planungsvorlage macht Dietikon fit für die Zukunft

Die Planungsvorlage bietet die einmalige Chance, das SLS fortschrittlich und zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln. Schweizweit ist man sich einig, dass durch verdichtetes Bauen der Trend der Zersiedelung gebremst werden soll. Im SLS wird dies momentan durch die unzureichende verkehrstechnische Erschliessung verhindert. Mit der Planungsvorlage wird dieser Problematik zeitgemäss entgegen getreten. So wird der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes sowie der Velo- und der Langsamverkehr eine signifikante Rolle zur Problemlösung spielen. Von den in der Planungsvorlage budgetierten 13,5 Mio. Franken sollen gemäss dem Dietiker Stadtplaner 9.7 Mio. in den Ausbau der Sammelstrasse samt Busspur, Gehwegen und Velostreifen investiert werden. 1 Mio. Franken werden für die Verbreiterung der Reppischbrücke für den Rad- und Gehweg und 0.6 Mio. Franken für neue Bushaltestellen veranschlagt.  So wird das Gebiet an Attraktivität gewinnen. All diese Massnahmen führen dazu, dass das Wachstum des motorisierten Verkehrs eingeschränkt wird. Es ist mehr als erstaunlich, dass linksgerichtete Parteien, die sich sonst als sehr ÖV-freundlich darstellen, die Kosten als überzogen kritisieren.

Minergiebauweise leistet einen enormen Beitrag zum Umweltschutz

Auch im Bereich des Energieverbrauchs der Gebäude ist die Vorlage sehr fortschrittlich, denn alle Neubauten müssen in der Minergiebauweise erstellt werden. Dies senkt den Energie- und Wärmebedarf der einzelnen Gebäude enorm und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Darüber hinaus liefert die Kehrrichtverbrennungsanlage genügend Fernwärme, um das ganze Gebiet beheizen zu können. Auf fossile Energieträger kann somit verzichtet werden, was der gesamten Umwelt zu Gute kommt.

Neue Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen

Durch die hier vorgelegte Teilrevision gewinnt das Gebiet für Unternehmungen an Attraktivität. Dies trägt zu einer vermehrten Ansiedlung von Unternehmen bei und verhindert gleichzeitig deren Abwanderung. Arbeits- und Ausbildungsplätze bleiben so erhalten, bzw. neue werden erschaffen. Als Folge davon profitiert die Stadt von einem höheren Steueraufkommen.


Zurück